Philharmonie-Besuch

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Am Donnerstag, den 17. März 2016, waren wir zum ersten Mal gemeinsam beim Philharmonie-Lunch. So nennt sich das kostenlose Angebot der Philharmonie um die Mittagszeit. Hier hat man fast wöchentlich die Gelegenheit von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr eine Orchester-Probe mitzuerleben. Es wird vorher angekündigt, welches Orchester oder welcher Künstler probt, aber man erfährt vorher nicht, was geboten wird. Es immer eine kleine Überraschung. Surprise!

Eine große Überraschung hingegen war die Aktion heute für unsere 9 neuen Nachbarn, die sich uns angeschlossen haben. Ruth, Maria, Gele und ich waren um kurz nach 11 Uhr an der Turnhalle und Christoph sagte uns, dass 4 Jungs Interesse hätten, mitzukommen. Darunter war auch einer von Ruths Gitarrenschülern und einige Gesichter kamen uns aus den Sprachkursen bekannt vor. Ja, man kennt sich langsam! Auf dem Weg zur Linie 16 kamen uns dann weitere bekannte Gesichter entgegen, die wir dann einfach angesprochen haben und so haben sich nach und nach 5 weitere Jungs unserer kleinen Kultur-Exkursions-Gruppe angeschlossen – sehr wahrscheinlich ohne wirklich zu wissen, wo wir überhaupt hin wollen, aber wir sahen wohl irgendwie vertrauenswürdig aus.

In der Stadt angekommen, standen wir erst mal sehr ehrfurchtsvoll vor diesem riesigem Dom, der heute aber auch ganz besonders schön unter dem blauen Himmel strahlte. Nachdem sich herausstellte, dass die meisten Jungs den Dom bisher nur von außen kannten und wir sogar einen nigerianischen Katholiken unter uns hatten, sind wir spontan noch gemeinsam in den Dom gegangen. Wegen einer anstehenden Messe konnten wir aber nicht viel zeigen. Auf dem Weg vom Dom zur Philharmonie haben wir noch etwas zu den Kölner Museen erklärt und einen Blick runter in die Dombauhütte geworfen „very old Stones and wird nie fertig!“

In der Philharmonie haben wir dann erklärt: „ist nur Probe! But quiet please and Handy aus!“ Das hat dann auch wunderbar geklappt und sobald die Musik einsetzte, war das auch gar keine Frage mehr. Das WDR-Sinfonieorchester probte dort mit einem Chor und vier Solisten. Der Dirigent (ein Engländer aus Berlin) führte sehr nett durch die Probe und sprach zeitweise sogar englisch. Ich glaube alle hatten zwischendurch immer mal diesen „Gänsehaut-Moment“, wenn Chor und Orchester alles gaben. Auf dem Rückweg schauten wir jedenfalls in sehr viele very-lucky-Gesichter.

Wer kommt nächste Woche mit?

Philharmonie

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